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Onlinemarketing heute - Werbeformen
Neben dem klassischen Marketing ist das Onlinemarketing heute als relativ neue und zukunftsweisende Werbeform anzusehen. Durch die schnelle Entwicklung des sich ständig ändernden und wachsenden World Wide Webs, stellt die Werbung und Vermarktung von Produkten und Unternehmen im Internet eine zielgerichtete und meist kostengünstigere Alternative zur herkömmlichen Anzeigenschaltung in Fachzeitschriften und der Ausstrahlung von TV-Spots dar. Die Grundvoraussetzung für das Onlinemarketing ist die Existenz bzw. Schaffung einer zukunftsweisenden und konkurrenzfähigen Internetpräsenz, da fast alle Anzeigentypen im Web letztendlich einen Verweis in Form eines Links darstellen. Viele Unternehmen unterschätzen heute die Bedeutung des Webdesigns für das eigene Unternehmen und investieren eher in herkömmliche Marketingstrategien. Im Gesamtkontext des Marketingmixes, selbst bei reinen Onlineagenturen, sollten diese natürlich nie ungeachtet bleiben. Oft lässt sich durch die zielgerichtete Werbung im Netz mit verhältnismäßig geringen finanziellen Mitteln ein Großteil von Benutzern der gewünschten Zielgruppe auf die eigene Internetpräsenz lenken. Die wohl klassischste Form des Onlinemarketings ist die Schaltung von sogenannter Bannerwerbung auf allgemeinen Internetportalen ohne spezielle Zielgruppe, sowie auf spezialisierten Onlineangeboten. Hierbei müssen für die Kampagne statische oder auch animierte Grafiken in bestimmten Standardgrößen entworfen werden. Diese werden dann oft in Rotation mit anderen Bannern auf der entsprechenden Seite dargestellt und man spricht dann bei einer einzelnen Einblendung von Impression oder Pageimpression (PI). Die Kostenabrechnung erfolgt dann entweder nach Einblendungen, den sogenannten TKP (Tausender-Kontaktpreis=1000 Impressions), nach Klicks von Usern oder nach Laufzeit. Die wohl sicherste Form wäre die Abrechnung nach Klicks, da Sie dann auch wirklich nur für direkten Kontakt mit einem Besucher zahlen. Ähnlich verhält es sich bei der Buchung von Textlinks. Textlinks sind entweder im besten Falle einfache, echte Verlinkungen zu Ihrer Homepage (Backlinks), oder wie bei Bannern sogenannte Referer-Verweise, welche erst über eine Zwischenseite auf Ihre Präsenz weiterleiten. Diese "Zwischenseiten" sind für die Betreiber der Werbeanzeigen wichtige statistische Mittel, um die Klicks zu Ihrer Seite zu zählen. Optimal ist dies in Hinblick auf das Suchmaschinenmarketing allerdings nicht. Große Webseiten wie z.B. Google werten und positionieren Ihre Seite je nach Anzahl der eingehenden Backlinks. Einen echten Link erhalten Sie leider in den seltensten Fällen. Sie sollten dies bei Buchungen von Onlinewerbung jeglicher Art stets beachten. Bevorzugen Sie also direkte Verweise auf Ihr Angebot, auch wenn Sie als Nachteil eine fehlende Statistik über die Anzahl der User bei einer Werbekampagne in Kauf nehmen müssen. In der Regel sind Textlinks aufgrund ihrer weniger störenden Wirkung am ehesten zu empfehlen. Weil die Besucher von kostenlosen Onlineangeboten die allerdings notwendige Bannerwerbung mehr als nur lästig empfinden, wurden zahlreiche Tools zum Blocken von bestimmten Grafikgrößen entwickelt. Der Besucher sieht die Website dann ohne einen einzigen Banner und kann somit nicht auf Ihr Angebot klicken, selbst wenn er es gern würde. Links werden auch weniger als Werbung und mehr als Empfehlung gesehen und daher auch in ihrer dezenten Wirkung dennoch stark wahrgenommen. Das beste Marketing wäre natürlich ein komplett kostenfreies und wirkungsvolles. Um dies beim Onlinemarketing zu erreichen, müssen Sie bei den wichtigsten Suchmaschinen auf den vorderen Rängen stehen. Die derzeit bedeutendste Suchmaschine stellt Google mit dem höchsten Marktanteil dar. Wenn Sie sich vor Augen halten, dass ca. 80% aller Suchenden über Google zu Ihrem Ziel gelangen, dann wissen Sie auch, wie wichtig und vor allem lukrativ eine suchmaschinenoptimierte Website ist. Einen ersten Schritt in die richtige Richtung würden Sie bereits gehen, wenn Sie auf echte Verlinkungen bei allen Arten von Onlinekampagnen achten. Die Anzahl der eingehenden Links werden mit dem sogenannten PageRank TM von Google gemessen. Sie brauchen also eine große Anzahl von "Empfehlungen" in Form von Links, um bei bestimmten Keywords auf den ersten drei Seiten zu erscheinen. Natürlich muss Ihre Webpräsenz auch auf die in der Suchmaske eingegebenen Suchbegriffe optimiert sein. Dies beginnt bereits bei der Wahl des Domainnamens. Ein Name wie "keyword-online.de" ist besser als einfach nur "keywordonline.de", da die Suchmaschinen den Bindestrich als Trennung zwischen zwei Wörtern ansehen. Auch die Bezeichnung von Seitentiteln, Dateinamen und das mehrfache Vorkommen von Schlüsselwörtern in Texten spielt bei der guten Positionierung in den Suchmaschinen eine herausragende Rolle. Google als größte und bedeutendste Suchmaschine möchte laut Ihrem Firmenkonzept die am besten passende Seite zu einem Suchbegriff liefern. Egal, ob es sich dabei um ein großes Unternehmen oder eine kleine private Homepage handelt. Um also bei Google auf Platz 1 zu stehen spielt Geld, zumindest in der Theorie, eine untergeordnete Rolle. Wenn Sie dennoch schnell viele Besucher brauchen, dann können Sie bei Google auch Werbung in Form von sogenannten GoogleAdwords schalten und sich zumindest auf der ersten Seite unter den Anzeigen der Konkurrenz eine gute Position sichern. Abgerechnet wird hierbei in Form von Klicks, wobei die Preise pro Klick (KPC) sich nach den anderen zahlenden Mitbewerbern richten und die Anzahl der Einblendungen keine Rolle spielt. Der Vorteil dieser Art von Onlinewerbung liegt in der sofortigen Erreichbarkeit der gewünschten Zielgruppe und der fairen Abrechnung gegenüber der Staffelung nach Pageimpressions. Sie legen in Ihrem Adwords-Konto alle Suchbegriffe, bei denen Ihre Anzeige erscheinen soll selbst fest und bestimmen mit dem KPC die entsprechende Position Ihrer Anzeige. Das Sie für jedes Keyword oder die Wortgruppe den Preis separat festlegen können, lässt Ihnen mehr Freiheiten bei der Gestaltung Ihrer Kampagne. Weiterhin können Sie ein Tages- oder Monatslimit festlegen, um Ihr Budget nicht in kürzester Zeit aufzubrauchen. Aufpassen sollten Sie allerdings, dass Sie keine geschützten Begriffe als Keywords definieren. Die Konkurrenz schläft nicht und wartet mehr oder weniger nur darauf, Sie kostenpflichtig abzumahnen. Wegen des Wettbewerbsverstoß wird der Anwalt des Mitbewerbers eine einstweilige Verfügung beantragen, sollten Sie nicht entsprechend den Vorstellungen des Konkurrenten reagieren. Neben GoogleAdwords gibt es noch ähnliche Anzeigensysteme beispielsweise bei MSN und anderen Suchmaschinenbetreibern. Mit Google erzielen Sie derzeit allerdings mit Abstand die höchsten Klickraten innerhalb eines gewissen Zeitrahmens. Wo Sie bei den großen Suchmaschinen automatisch in den Index aufgenommen werden, wenn bereits indizierten Seiten auf Ihr Angebot verlinken, müssen Sie bei den zahlreichen kleineren Linkverzeichnissen selbst einen Antrag für die Aufnahme stellen. Bei den endlosen Klonen der Linklisten sind in der Regel alle Bereiche abgedeckt, sodass sich im Prinzip jeder Webseitenbetreiber eintragen lassen kann, egal ob privat oder geschäftlich. Die meisten bieten diesen Service völlig kostenlos an. Selten sind die Eintragungen an Bedingungen geknüpft, wie etwa das Verlinken des Verzeichnisses auf der eigenen Homepage. Auch kostenpflichtige Einträge können sich durchaus für Sie lohnen, wenn die Besucherzahlen stimmen, oder Sie sich dadurch von Mitbewerbern abheben. Spezialisierte Verzeichnisse hingegen beschränken sich auf eine bestimmte Branche oder Gruppe und sind insofern interessant, dass Sie sich bei Anfragen in den seiteninternen Suchformularen nur mit Ihren Mitbewerbern messen müssen. Bei Suchmaschinen, die zu einem Suchbegriff Millionen von Ergebnissen liefen, müssen Sie auch mit Forenbetreibern und Blogs um die vorderen Ränge konkurrieren. In den jeweiligen spezialisierten Verzeichnissen werden Sie für gewöhnlich bei Suchanfragen alphabetisch sortiert gelistet oder können sich vordere Plätze mit Premium- und anderen kostenpflichtigen Einträgen sichern. Dieses System wird auch in unserem Firmenverzeichnis in Form der Premiumeinträge angewandt. Eine weitere gute Möglichkeit im World Wide Web den Bekanntheitsgrad zu steigern ist das Verfassen von Pressemitteilungen. Diese können, wenn Sie nicht komplett als Werbung fungieren, auf Portalen wie openPR kostenlos veröffentlicht werden. Neuigkeiten über Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte können ähnlich wie herkömmliche Nachrichten in Zeitschriften online verbreitet werden. Wichtig ist natürlich, dass Sie die redaktionelle Sprache verwenden, denn Werbetexte werden komplett abgelehnt. Neben den bereits genannten Formen des Onlinemarketings gibt es natürlich weitere Möglichkeiten wie die Buchung eines Werbeplatzes in einem Newsletter oder die Versendung von Paidmails. Im letzteren Fall werden beim Lesen einer solchen Email und dem Klick auf Ihr Onlineangebot virtuelle Punkte vergütet und können später in echtem Geld ausgezahlt werden. Damit lassen sich ohne großen Aufwand in kürzester Zeit und besonders kostengünstig Tausende Besucher auf Ihre Präsenz locken. Da diese Benutzer aber mehr oder weniger nur auf den eigenen Verdienst aus sind, kann man diese meist als wertlose Besucher ansehen. Abschließend möchten wir erwähnen, dass sich in Zukunft die Formen des Onlinemarketings womöglich noch weiter spezialisieren und immer mehr die klassischen Marketingmaßnahmen verdrängen, wenn auch nicht ablösen werden. Wer sich heute noch nicht bewusst ist, wie wichtig Internetbenutzer für den Erfolg des eigenen Unternehmens sein können und das Onlinemarketing als Teil im Marketingmix unterbewertet, wird über kurz oder lang von seinen Konkurrenten nicht nur eingeholt, sondern auch überholt. Mehr zum Thema:
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